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XT500 – Iceland-Edition

KM: 58683

Ready for Iceland!

Nachdem ich insgesamt drei Tanks gekauft hatte und sie alle nicht wirklich auf die XT passten, habe ich nun doch den ehemaligen Zebratank angepasst und montiert. Ist ne ganz schöne Wuchtbrumme, das Teil, und nimmt mir gut 15cm von meiner Sitzbank weg, aber es war der Einzige der ohne allzu großen Aufwand zu montieren war und vor allem auch der Einzige, bei dem ich mit dem Lenkeinschlag nicht in Konflikt komme.

Dann hat die XT heute noch einen Ölwechsel (inkl. Filter) bekommen und die Kofferhalter wurden etwas optimiert.

Jetzt heißt es nur noch Probefahren, vor allem mit den Koffern, und kurz vor Start noch mal die Kettenspannung mit dem ganzen Gepäck nachjustieren.

T- 11 Tage. Ich kann’s kaum erwarten….

XT500 – Update Werkstattlogbuch

Nach einem erfolglosem Reparaturversuch und einem Fehlkauf habe ich nun endlich ein fahrbares Vorderrad eingebaut. Hurra!
Dazu gab es zwei Satz von den guten Bremsbelegen (Nässe/Offroad) und wegen dem kaputten vorderen Blinker und damit die Koffer besser passen auch noch einen Satz Miniblinker.
Schweissermeister Manfred hat glücklicherweise wieder eine Aufgabe übernommen, die ich in der Dreckfingerbutze so nicht geschafft hätte. Dank ihn steht die XT wieder ordentlich auf dem Ständer. Hierfür mussten wir die massive Ständeraufnahme zum glühen bringen um sie wieder gerade zu biegen. Schätze, da hat sich einer der Vorbesitzer mal mit ausgeklapptem Ständer in die Kurve gelegt…

KM: 58527

Jetzt nur noch einen Reisetank montieren und kurz vorm Urlaub dann noch eine kleine Inspektion mit Ölwechsel.
Island, wir kommen!

XT500 – es geht langsam voran

Das Prädikat „unverbastelt“ aus meinem letzten Blogeintrag zur XT nehme ich hiermit zurück. Auf den zweiten Blick liegt, bzw. lag, doch einiges im Argen. Einer der beiden Vorbesitzer war definitiv ein Schrauberdau. – Oder die Karre war in einer ganz miesen Werkstatt. Wer weiß…
Die verbastelten oder defekten Teile sind wohl bei weitem nicht so tragisch, als dass ich mich über den Kauf ärgern müsste, aber ich hatte nicht wirklich eingeplant die Karre so lange beschrauben zu müssen.


Aber egal. So ist das nun mal mit alten Kisten. Und so habe ich während der letzten drei oder vier Wochenenden mit Unterstützung von Bert und dem erfahrenen und hilfsbereiten Werkstattmeister-Nachbar Manfred so einiges erledigt:
– neuer Kettensatz
– Reifen neu
– Lenker neu und die Züge ordentlich verlegt
– neue Griffe montiert und Gaszug eingestellt
– Bremsen eingestellt
– Tank, Schutzbleche und Seitendeckel neu lackiert
– angelehnt an das 76er Design (gefällt mir besser als das ’77er) im Photoshop ein Dekor gebastelt
– Kofferträger angepasst und montiert und die Kofferhalter ebenfalls neu angepasst
– Motorschutzblech geschweißt und gelackt
– wegen den Koffern hinten neue Mini-Blinker montiert
– Batterie gewechselt und Batteriehalter gefixt
– Kabelbaum und Steckverbindungen (hoffentlich) wasserdicht ummantelt
– neue, crosstaugliche Fußrasten montiert (nicht so einfach, wie es sich anhört :/)
– Kickstarter gefixt
– Ölmessstab gegen einen Thermometer getauscht
Vor Island zu tun ist noch:
– ein Ölwechsel
– neues Vorderrad, da das jetzige einen so massiven Schlag hat, das es ab 90km/h sehr anstrengend wird, die Maschine einigermaßen unter Kontrolle zu behalten
– der Ständer muss verlängert werden, da die Ständeraufnahme so verbogen ist, dass die Schräglage beim abstellen mit Gepäck  zu bedenklich wirkt. Davon abgesehen nervt es, wenn die kleine Maschine immer gleich zwei Mopedstellplätze beschlagnahmt.
Ärgerlich ist vor allem die Geschichte mit dem Vorderrad. Zum Einen weil ich gerade neue Reifen habe aufziehen lassen, da ich dachte das „Schwimmen“ kommt von den uralten Schlappen und zum Andern ist es so fast unmöglich endlich mal eine längere Tour damit zu fahren. Aber dafür hat Mann ja schließlich nicht nur ein Moped. Dann werde ich eben das Zelt und die Kamera irgendwie auf den Cafe Racer knoten und die insgesamt rund 500km zu den Metzeler Interakt Tagen auf dem Höcker abrocken. Yeah!

XT500 – Liebe auf den ersten Kick

Am Wochenende, bei der Tour zur Alten Schule (Bericht folgt), wurde mir bewusst, dass ich ständig versuche mir die Tenere selbst schön zu reden, sie aber eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Ich sträubte mich aber auch gegen den Gedanken sie zu verkaufen, da ich einerseits schon so viel Zeit; Geld und Nerven in die Maschine gesteckt habe (insbesondere für die anstehende Island Tour) und zum andern auf der Touratien-Reise doch recht zufrieden mit der Maschine war.
Ich will ja auch gar nicht behaupten, die XTZ660 sei ein schlechtes Moped. Aber sie entsprach eben nicht meiner Vorstellung: zu schwer, zu groß und selbst ein Zündkerzenwechsel artet in einer mittelgroßen Schraubersession aus.

Sonntag Abend dann ritt mich der Teufel und ich beschloss kurzerhand, trotz der knappen Zeit bis Island, eine neue alte und leichtere Enduro für das fordernde Offroad Gelände in Island zu suchen. Und was käme als überzeugter SR-Fahrer anderes in Frage, als eine XT500?
Überraschender Weise fand ich auch prompt ein günstiges Angebot und, schwupp, da steht sie nun:

Sie ist mit Bj. 77 (2. Hand) einer der ersten XTs und steht technisch super da. Außer kleinen Standarts, wie Kettensatz, Reifen u.s.w. bietet sie lediglich in Sachen Optik und Reisevorbereitung  etwas Handlungsbedarf. Sie stand wohl irgendwann mal einen Weile draußen. Der Motor spingt super an und läuft sauber.
Mein Grinsen nach den ersten kleinen Probefahrten bestätigte die Entscheidung. Klar, geht es auf langstrecken in Zukukunft etwas langsamer und weniger komfortabel zu, aber dafür macht mir das Ding einfach viel mehr Spaß. Sowohl beim Fahren, als auch beim Schrauben. Musste ich für einen neuen Krümmer der Ténéré damals einen kompletten Sonntag opfern, hatte ich bei der XT500 nach 5 Minuten Krümmer und Auspuff in der Hand. So mag ich das.