Rhein-, Mosel-, Hunsrücktour

Aufgrund des unerwarteten Herbsteinbruchs viel die geplante Alpentour leider ins Wasser. Da das Moped aber schon gepackt im Hof stand, kahm zu Hause bleiben nicht in Frage. Also haben wir kurzfristig umdisponiert und wenigstens eine kleine Zweitagestour durch das Rheintal, das Moseltal, die Hunsrückhöhenstrasse und Bergstrasse / Odenwald in Angriff genommen.
Bis Bingen sind wir die Autobahn gefahren und dann ins schöne Rheintal abgebogen. Sehr schöne Landschaft. Bis wir bei Koblenz in richtung Moseltal abgebogen sind, hat auch das Wetter mitgespielt. An der Mosel wurde es dann richtig nass. Auch von der Strecke war ich eher enttäuscht. Die Landschaft kann ich wetterbedingt nicht so richtig beurteilen, die Bundesstrasse an der Mosel entlang lag fahrerisch aber zwischen anspruchslos und langweilig. Nach zwei runden durch Trier, auf der erfolglosen Suche nach einem geeigneten Hotel, sind weiter nach Konz. Dort gastierten wir bei der Familie Schlons aus Konz, deren Besitzer Alouis uns stark an Luise Koschinsky erinnerte. Das Hotel war aber günstig und gut.
Am nächsten Tag hatten wir etwas mehr glück mit dem Wetter. Es wahr wohl etwas frisch, aber trocken. Über die Hunsrückhöhenstrasse ging es wieder Richtung Heimat und auch der Fahrspass kahm auf diesem Pfad trotz leichtem Kater nicht zu kurz. Der schönste Streckenabschnitt kahm aber meiner Meinung nach zum Schluss. Quasi in der Heimat. Von der Bergstrasse führte die Zielgerade über schöne Serpentinen und tolle Waldstrecken zurück in den Odenwald.

Strecke: 670km
Höhe: von 80m bis 766m

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Tragschrauberflug

Neulich, auf einer Flugschau, habe ich spontan die Möglichkeit genutzt mit einem Gyrokopter in die Luft zu gehen.  Ich hatte wohl irgendwie verdrängt, dass ich neuerdings hin und wieder Anflüge von Höhenangst verspüre. Egal. Zu spät. Rauf auf das Teil und los.
Den ersten Startversuch musste mein Pilot promt wieder abbrechen, da einer der Flächenflieger mit Motorstillstand  dieStart- und Landebahn dringend für sich beanspruchte. Hätte auch eng werden können. War es aber nicht.
Der Start ist fast wie mit jedem Motorflugzeug: Erstmal den Motor auf Drehzahl bringen, bis alles wackelt und brüllt, dann lospoltern. Für den Start wird beim Tragschrauber auch der Rotor mit angetrieben, später läuft der dann auf Autoration. Das heist er wird nur noch von dem Fahrtwind angetrieben.
Das erste, zarte Abheben vom Boden bekahm ich gar nicht mit. Start und Landung sind beim Gyrokopter wesentlich gemütlicher, als beim Flieger.
Als die Bäume näher kahmen machte es aber auf einmal „wusch“, ich bekomme ein interessantes Gefühl im Magen und „schwupp“ sind wir in luftiger Höhe. Mit nix um mich rum. Nicht mal ein Griff zum festhalten. Hatte dann kurz überlegt, ob es nicht eine scheiß Idee war in so ein Ding zu steigen. Aber nicht zuletzt weil mir der Pilot über Funk ständig erzählt hat, was er da vorne gerade treibt, hat es doch recht schnell Spass gemacht.  Kurz vor Schluss hatte ich dann auch mit den hin und wieder auftreteten Turbulenzen frieden geschlossen.

SR 500 – Alpenfit

Da der Drehzahlmesser ja die Flöte gemacht hat, habe ich endlich einen schon lange erwünschten Minitacho angeschlossen. Erst mal nur provisorisch. Das Teil wird zusammen mit dem Zündschloss noch einen anderen Platz bekommen.

Der original Kilometerstand bei Demontage:

Bei der Gelegenheit das Moped für die anstehende Alpentour fit gemacht. Dabei musste ich feststellen, dass sich meine Kette ungleichmäßig geweitet hat. Ein ordentliches Einstellen der Kettenspannung ist unmöglich. Werde morgen versuchen einen neuen Kettensatz zu organisieren. Andernfalls muss es so gehen. Die Kette wird schon nicht reißen, und die Ritzel sollten dieser Mehrbelastung über die Tour auch noch aushalten.

Dieburger Dreiecksrennen 2009

Das Dreiecksrennen war von 1948 bis 1955 ein Kultrennen. Letzten Samstag fand, nach 2005, das zweite Revival statt.
Die Strecke führte über einen Stadtkurs mitten durch Dieburg, das Fahrerlager war auf einem Firmenhof untergebracht und bis in die Altstadt hinein reihten sich die verschiedesten Motorräder auf.
Neben der Strecke war es nur im Start/Ziel-Bereich ziehmlich voll. Ist man ein paar Meter gelaufen, hatte man freies Blickfeld direkt an der Strecke. Abgesehen von der Nordkurve, wo ein leicht überforderter Streckenposten seinen Dienst tat. Aber der war ja fast schon wieder lustig. 😉

BSA C15 – Motortausch – Der ELEKTRIKHASSER BLOG

Nach einer weiteren kleinen  „Tour“, ca. 20 km im Juni hat mir u.a. der Ölverlust, der klappernde Auslasskipphebel, der undichte Tank und die herumfliegenden Schrauben (THX an Ernie fürs einsammeln) die Entscheidung zum Motortausch leichtgemacht!

Wie gesagt, das war im Juni – Motor ausbauen alleine war schon problematisch. Der Motor war so festgeklemmt,  so dass ich ihn nur mit dem Wagenheber und entsprechendem Gegengewicht aus dem Rahmen pressen konnte – aber geschafft – und erst mal Ruhepause für die BSA.

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Nach ein oder zwei Wochen Pause konnte ich mich aufraffen den 5 Jahre jüngeren Motor aus der zweiten C15 Baujahr 1963 einzusetzen.

Die Fertigungstoleranzen sind damals so erheblich gewesen, unglaublich – die Motoraufnahmen mussten vorne und hinten um 1 bis 2 Millimeter reduziert werden (am Motor) und die untere Aufnahme ist um 4mm versetzt und am Motor 6mm zu gering (besser als zu viel 😉 – Anstatt einer 8mm Halteschraube kam nun eine 6mm Schraube mit beherzten Hammerschlägen zum Einsatz! Diese Fertigungstoleranzen gab es wahrscheinlich zu diesen Zeiten bei BMW nicht!

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Das war wohl ende Juni gewesen, die kleinen Änderungen wie Kupplung und Zündung waren nicht so störend.

ABER was mich zeitlich zurückgeworfen hat ist die Schei#*  ELEKTRIK – Zündung JA, Strom NEIN und warum??

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Laut Handbuch und Internet ganz einfach, die 3 farblich markierten Kabel in der richtigen Zusammensetzung verbinden – der 58´er Motor ist schon auf 12V umgerüstet, an sich kein Problem, man muss nur 2 von den 3 Kabeln zusammenschließen, ABER welche Kabel, beim 63´er Motor kommen 3 schwarze Kabel raus 🙁

PAUSE – Elektrikfrust!

In der letzten Woche habe  ich mich mal mit Muse hingesetzt und irgendwelche Ströme gemessen, so dass ich nun die einzelnen Kabel zuordnen kann. Angeschlossen ist noch nichts, darüber muss ich erst nochmal nachdenken!